Jenni’s Weblog

Leben im Paradies

Ein letztes „ALOHA“ Februar 2, 2009

Filed under: Erlebnisse — witchitaito @ 2:12 pm

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Heute ist Montag – mein letzter Montag auf Oahu, Hawai’i!

Ja, ich bin traurig. Ganz im ernst, es ist komisch das hier hinter mir zu lassen…es war eine unheimlich tolle Zeit, aber auf der anderen Seite ist es gut, dass ich zurück komme. So sehr mir das Meer, der Strand, die Wellen, das Wetter, der Lebensstil …. fehlen werden, man merkt nach einer gewissen Zeit, dass man auf einer Insel ist – und man merkt, dass man eben doch in Amerika ist 😉 .

Ich denke, ich habe in den letzten Monaten wieder einiges über mich selbst gelernt. Ich ärgere mich ein wenig, dass ich so wenig für dir Uni getan habe (immerhin hat mich das viel Geld gekostet) aber ich ärgere mich in keinster Weise, dass ich mir die Zeit genommen habe so viele tolle und liebe, nette Menschen kennenzulernen, mit denen ich die anderen Inseln besucht und so verdammt viel erlebt habe!

Ich habe gelernt, dass ich zu den Menschen gehöre, die etwas zu tun haben müssen. Ich habe mich hier nicht gelangweilt, aber man merkt, dass man hier ein wenig „verblödet“. Bin gespannt, wie lange ich brauchen werde, bis ich mich wieder eingelebt habe…give me brain-food!

Ich danke euch allen auf alle Fälle für eure Beiträge, Fragen, Mails usw, während meiner Zeit hier im Ausland – es freut einen doch sehr, wenn man vermisst wird! So sehr freue ich mich nun aber auch, wenn ich wieder zurück bin – mit einer kleinen Träne der Trauer, das Paradies verlassen zu müssen 😉

Nach deutscher Zeit, steige ich am Donnerstag Abend um 20.20h hier in Honolulu in den Flieger nach L.A. Ich bin sehr gespannt, ob ich den Anschluss in L.A. bekomme, da nur eine Stunde Zeit bleibt, den Flieger zu wechseln, wieder durch die Security etc…naja, wenn dass dann alle reibungslos verläuft, steht der Flug nach London an. Rein theoretisch sollte ich am Freitag um 16.20, deutscher Zeit, in London starten…nun ist aber in den letzten Tagen in London so heftiger Schneefall, dass in den letzten Tagen Flüge gestrichen wurden – ich hoffe mal, dass sich das Wetter in den nächsten Tagen bessern wird. Wir werden sehen, wann ich tatsächlich in Hamburg landen werde 😉

 

Achso und hier eine kleine Bitte! Für alle, die ich am ersten Wochenende nicht besuchen kann…es tut mir leid, aber ich werde einen Jetlag haben und außerdem kommt mich ab Samstag mein Freund aus Schweden besuchen. Den habe ich nun auch schon seit dem 6.1. nicht mehr gesehen und ich denke, dass jeder Verständnis dafür hat, dass ich dann die drei Tage, die er mich besucht, mit ihm in aller Ruhe verbringen will!

Ab Dienstag stehe ich dann allen unter meiner deutschen Handynummer für Fragen, Antworten und Terminabsprachen zur Verfügung 😀 hahaha, find ich gut, ich hätte auch für die drei Wochen Kiel gerne eine Sekretärin, die meine Termine koordiniert – das wird nämlich stressig! 🙂

Also nochmal vielen Dank für eure Einträge, Mails etc – ich habe mich über alles gefreut! Und ich werde mein Bestes geben, wirklich jedem gerecht zu werden…aber drei Wochen sind auch nicht viel! Wer sich dann vernachlässigt fühlt, soll es sagen und kommt mich dann in München besuchen ;).

Achja, a propos München…ich habe mir vorgenommen die Blog-Geschichte hier weiter zu führen. Ich weiß nicht, ob ich diesen Hawai’i-Blog einfach erweitere, aber ich werde euch ebenfalls auf dem Laufenden halten, wie es mir in der Redaktion von Galileo so ergeht. Wenn es die Möglichkeit schon gibt, soll man sie auch nutzen 😉

Ich werde nun noch meine letzten Tage hier genießen und freue mich euch bald alle nacheinander wiederzusehen!

-> derweil…ab ins Wasser!

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Gentleman und SoJa im Pipeline Café Januar 13, 2009

Filed under: Erlebnisse — witchitaito @ 9:42 am

Ja genau, der Gentleman, den wir aus Deutschland kennen – genau der hatte sein erstes Konzert auf Hawai’i, während ich noch da war! Haha 🙂

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Zusammen mit Flo, Jakob, Lara und André hab ich mich am 8.1. auf den Weg zum Pipeline Café gemacht. 30 Dollar sollten die Karten kosten. Klar wären wir bereit gewesen, die zu bezahlen, aber mal ehrlich … 😉 … Er ist aus Deutschland, wir sind aus Deutschland…da lässt sich doch sicher was machen!? Um das herauszufinden, haben wir einfach mal frech behauptet, dass wir auf der Gästeliste von Tillmann stehen (sein richtiger Name…um wenigstens ein paar private Sachen zu wissen, haben wir uns vor der Abfahrt den Wikipedia Eintrag über Gentleman durchgelesen 😀 ). Ok, es gab dann ein kleines hin- und her mit dem Typ an der Kasse und dem Typ mit dem Stempel, aber letztenendes sind wir tatsächlich – ohne zu zahlen – reingekommen…

Als Erstes stand eine Vorband auf der Bühne, die auch wirklich spaß gemacht haben. Leider weiß ich nicht, wie diese heißen, sind aber auf alle Fälle Locals.

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Hier jetzt SoJa und Gentleman zusammen.

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So, und weil das Konzert so toll war, sind wir in der Pause (naja, sagen wir mal unsere poof-Pause, weil es irgendwann unerträglich heiß war und ich sicher acht Liter Wasser getrunken habe) an die Backstage-Tür und haben nach Stefan gefragt. Stefan ist nämlich der Manager, wie wir aus dem Wikipedia-Artikel gelernt haben (Ich weiß gar nicht, was die ganzen Profs immer haben?! Wikipedia ist doch recht klasse – haha 😀 ). Der kam auch prombt, schaut uns an, sagt kurz ‚Hallo‘ und dann… „Ihr seid das also“. Hm, wer denn? „Naja, die von vorne ham mich angerufen und gesagt, hier stehen fünf deutsche, die sagen, dass sie auf der Gästeliste stehen…naja, hab ich denen gesagt, wenns euch nicht stört, lasst die ruhig rein“. Super geil!!! Hahaa 🙂 damit haben wir alle nicht gerechnet! Naja, nachdem Stefan uns ein wenig erzält hat, warum Gentleman gerad hier ist und was danach so passiert, haben wir noch ein wenig dumm-rumgestanden und sind dann irgendwann in den Bandraum gegangen. Alter Schwede…waren die alle dicht! Naja, ich hab artig mein Wasser weitergetrunken, weil ich immernoch Angst hatte zu dehydrieren und hier das Beweisfoto + Gentleman 😉

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…was für ein Abend! Naja und wenn der Abend lange dauert und man wach ist, bekommt man auch irgendwann Hunger. Gegen vier sind wir da dann circa raus und mussten fast den ganzen Weg nach Waikiki zu Fuß gehen – wo sind eigentlich die Taxen, wenn man die mal braucht?! Egal! In Waikiki angekommen sind Jakob, Flo und ich dann noch schön zu „Jack in the Box“. Sowas wie Mc Donalds, nur irgendwie geiler, weil der 24Stunden lang auf hat 😉

Ja, das war unser Abend mit dem lieben Tillmann aus Deutschland … Mal sehen, was die nächsten Tage so passiert 😉

 

Unterwasserwelten Januar 12, 2009

Filed under: Erlebnisse — witchitaito @ 1:22 pm

Nachdem ich ja geschrieben habe, dass ich die Bilder von Silvester nachreichen werde, habe ich mir diese gerad nochmal angeschaut…und beschlossen, dass es sich nicht lohnt 😉

Ok, das letzte Ereignis 2008 war die Ocean Adventure Tour, von der ich noch nichts erzählt habe.

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Sonnenaufgang vor der Westküste Oahu´s und womit an diesem Morgen sicher keiner gerechnet hat, sind die Wale, die plötzlich unseren Weg kreuzten.

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Als erstes ging es zu einem Schildkröten-Säuberungsplatz…oder so ähnlich 🙂 Angeblich kommen die Schildkröten aus der Umgebung da jeden Morgen hin um sich zu reinigen – ok, entweder waren wir zu spät, oder die Tante auf dem Boot hat sich das alles ausgedacht. Über die Wale wusste die nämlich auch nicht richtig bescheid… 😉 hehe

Nun gut, hier nun ein paar Unterwasserbilder, leider allerdings keine von den Delfinen, die sind zu flink 😉 aber maximal zwei Meter vor mir hergeschwommen!

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und da so eine Unterwasserkamera nicht die beste Qualität hat, soll das hier für einen Eindruck auch reichen. Es waren im Grunde nur viele bunte Fische zu sehen, deren Farbe allerdings in keinster Weise rüberkommt 😦

Wenn man mitten drin herumschwimmt, ist es ganz anders. Ein riesiger Schwarm von Fischen, hier und da merkt man es kitzeln, wenn sie doch nicht ganz ausgewichen sind 🙂 Wenn man allerdings versucht die Fische mit der Hand zu berühren…da sind sie dann doch zu schnell! Aber was solls, Spaß hat es gemacht und so mitten im Ozean herumzuschnorcheln ist doch viel aufregender als in einer Bucht, wo man im Grunde stehen kann und die Touris überall herumschwimmen.

 

Da ging das Jahr zu Ende… Januar 1, 2009

Filed under: Erlebnisse — witchitaito @ 9:53 pm

Frohes neues Jahr 2009!

… Und wenn es so weiter geht, wie es angefangen hat, wird es ein schönes Jahr 2009 – Einzelheiten gibts dann per Nachfrage 😉

Beendet habe ich das Jahr mit jeder Menge Walen, Delphinen, Schildkröten und Alkohol – aber das gehört ja auch irgendwie dazu!  Papa, zu deinem Geburtstag hab ich mir mal was gegönnt und bin zum Shark-Cage-Diven gefahren. Wenn ich ganz ehrlich bin…ja ok, schön es mal gemacht zu haben, aber ganz ehrlich…LANGWEILIG! Man ist in so einem Käfig, wie man es evtl schon mal im TV gesehen hat, aber die Viecher sind ja soo lahm! Mir hätte es richtig gut gefallen, wenn die mal ein wenig Aggressivität an den Tag gelegt und den Käfig angegriffen hätten. Naja, zu meiner Entschädigung muss ich sagen, dass Haie so aus der Nähe doch recht eklig und fies aussehen…

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Aber mein Gott, es war schon auch witzig…

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Nach dem Shark Cage Diven gings dann ab auf die Spuren der LOST-Dreharbeiten…unser Pech, dass genau an dem Tag in Downtown gedreht wurde! Aber was solls, am LOST-Strand gabs zwar nicht so viel zu sehen, weil das Camp abgesperrt und von Securities bewacht wurde, aber im „Camp der Anderen“ konnten wir herumlaufen und Fotos machen.

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Ein paar Tage später war dann schon Weihnachten…wir haben gemütlich zusammen gesessen, gegessen und uns kuriose Geschenke überreicht 🙂 Aber alles in allem war es ein schöner Abend. Zum Essen gab es Steaks ohne Ende, Gemüse, Kartoffelbrei und braune Sauce :). Fast wie zu Hause! Und das Beste – als Koch darf man sich zuerst auffüllen – DANKE!!!

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und Ja, ich bin auch beim Wichteln aufgeregt und freu mich einfach über das Geschenke-auspacken 😉

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Zwischen Weihnachten und Silvester liegen ja bekanntlich noch ein paar wenige Tage und an denen habe ich einfach mal nicht viel getan…

Wie weit es in Deutschland durchgesickert ist, weiß ich nicht, aber wir hatten hier auf der Insel am 26.12. einen Stromausfall, der hier auf Hawaii sicher Geschichte schreiben wird… Gegen 18.30 gingen auf einmal in ganz Waikiki die Lichter aus. Komplett! Es  gab kein Unwetter, kein Regen, kein Erdbeben…es hat ein paar mal heftigst geblitzt – aber ohne jeglichen Donner – und aufeinmal gingen die Lichter aus! Zu dem Zeitpunkt saßen wir gerad zu sechs in meinem Zimmer im 22. Stock, weil Oli und Bene zum Airport gebracht werden mussten…Ja, da kommt dann ein wenig Panik auf, weil es von hier mit ZwischenLandung nach Sydney ging – man weiß ja nicht, was fürn Ausmaß dieser Stromausfall tatsächlich hat.

Nun gut, mal eben schnell 22. Stockwerke hinunterlaufen, ab ins Auto und – das habe ich nicht gedacht – der Verkehr auf den großen Kreuzungen lief reibungslos! Auf dem Highway haben wir dann erst gemerkt, dass es nicht nur Waikiki betraf, sondern ganz Honolulu, inklusive Berge. Im Radio lief eine Sendung in der die Leute anrufen konnten, erzählt haben wo sie wohnen und ob sie Licht haben oder nciht – ok, auf ganz Oahu gab es zwei kleine Orte, an denen es noch Strom zu haben schien. Die Moderatoren haben die Hörer aufgefordert das Haus am Besten nicht mehr zu verlassen, weil man ja nicht weiß, was noch passiert und wenn man draußen herumläuft ist es doch recht gefährlich, weil man in der Dunkelheit übersehen und überfahren werden könnte…Da sich der zukünftige Präsident Obama noch immer hier auf der Insel aufhält, kommt ein guter Amerikaner natürlich nicht drumherum sich um den Präsidenten zu sorgen, beim Radio anzurufen und sich nach dem Wohlergehen zu erkundigen – als wenn die Radiostation diejenige ist, welche weiß, was mit dem Obama ist..?! Naja 😉

Oli und Bene sind dann irgendwann nach Drei Uhr Nachts erst geflogen…aber angekommen ja in jedem Fall, halt nur ein wenig später! So lang haben wir selbstverständlich nicht gewartet…Sorry Jungs 🙂 aber was kann man machen, wenn man keinen Strom hat? Richtig, bevor das Bier im Kühlschrank warm wird, muss es getrunken werden und weil Katja ganz besonders viel Bier im Kühlschrank hatte, haben wir es uns bei ihr im Dunkeln gemütlich gemacht. Wenn man keinen Strom mehr hat, merkt man erst, was alles daran hängt und schlecht ist auch, wenn man den ganzen Tag nicht gegessen hat – und nirgends ist etwas zu essen zu bekommen…AAAHhhhh…eine einzige Möglichkeit hatten wir dann aber doch, gegen Mitternacht sind wir (fast zu geschwächt uns zu bewegen vor Hunger) an einen Shrimp-Wagen gefahren. Wir wissen nicht wie und in dem Moment war es auch völlig egal, aber dieser kleine LKW hatte Strom um uns und ein paar andere Hungrige mit Nahrung zu versorgen! 🙂 Mahalo! Danach sind wir dann zu mir auf den Balkon und mein Nachbar hat irgendwann um vier Uhr morgens rüber geschrien, wir sollen endlich ruhig sein – und sich sicher auch gefragt, warum ganz Oahu keinen Strom hat, seine doofe Nachbarin aber auf dem Balkon laut Musik hören kann 😀 ooppss 🙂

Tja, man kann halt nicht alles haben, entweder Strom oder eine gute Nachtruhe, Herr Nachbar 🙂

Bilder von Silvester werden noch nachgereicht, ich habe jetzt Hunger und muss mal einen Snack essen!

 

FROHES NEUES JAHR!!!

 

Mele Kalikimaka – Frohe Weihnachten Dezember 23, 2008

Filed under: Erlebnisse — witchitaito @ 3:44 pm

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Euch allen ein frohes Fest – klar wär ich auch gern zu Hause bei euch, aber ich denke, dass man auch mal wissen muss, wie es ist nicht bei den Menschen zu sein, die einen/die man selbst liebt.

Ich werde morgen irgendwann mit Oli, Bene, Vesy und sicher auch Becks einkaufen gehen, dann wird vorbereitet und wenn bei euch der heilige Abend schon wieder vorbei ist, wird bei uns gegessen. Mal schaun, was sich hier so finden lässt, aber es sieht nach Steaks aus. Dazu dann alle möglichen kleinen Gemüse-Schweinerein.

Ich vermisse euch, seid euch dessen sicher – aber jetzt habt Spaß, genießt die Tage, haut ordentlich rein und scheißt auf die zusätzlichen Pfunde 😀 Weihnachten ist schließlich nur einmal im Jahr!

********************Aloha, Mahalo und MELE KALIKIMAKA********************

 

Da bin ich wieder…

Filed under: Erlebnisse — witchitaito @ 2:27 pm

…lang, lang ists her und ich habe wirklich ein schlechtes Gewissen!

Aber, man wird es mir sicher verzeihen 😉 oder? Ha, was wollt ihr denn machen, wie ich lese, höre usw fehle ich euch allen und das ist ein schönes Gefühl – und gar nicht mehr sooo lange, dann bin ich wieder da.

Für die, die es noch nicht wissen, in Kiel bin ich nur bis zum 24.2., danach gehts für drei Monate ab nach München – Wohnung suchen. Ab dem 2.3. fängt mein Praktikum in der Galileo-Redaktion von ProSieben an.

Ja, in den letzten Wochen ist so einiges passiert – um es mal gleich loszuwerden…meine Noten haben sich hier schnurschtracks von gut in böse verwandelt und ich komme mit zwei D´s (entspricht einer vier) und einem C (dementsprechend eine drei) nach Hause. Ja, das war von Anfang an anders gedacht, aber man sollte tatsächlich doch nicht nach Honolulu zum studieren gehen, wenn man nicht einen Business- oder Finance-Kurs belegt. Meine lieben Kollegen von Austauschstudenten hier, hatten nämlich alle das Glück, das irgendwer immer die Lösungen von einem vorherigen Semester zugesteckt bekommen hat und mussten nicht viel machen. Wenn aber alle um einen herum nichts machen und immer schön diese Insel erkunden, andere Inseln erkunden oder noch andere Aktivitäten planen, kann man schlecht „Nein“ sagen. ->Ich weiß, ich weiß, von Anfang an  habe ich gesagt, dass ich selbstverständlich studieren werde in der Uni-Zeit, schließlich bin ich ja danach noch zwei Monate da und kann mir dann alles anschauen – aber so läuft das eben nicht! Was soll ich mir die Insel im Januar allein anschaun, wenn alle schon wieder weg sind?! Ganz genau, das habe ich mir auch gesagt „Jenni, du bist nur einmal in deinem Leben in dieser Situation, also machst den Spaß mal mit! Die Noten gehen sowieso nicht so wirklich in die BA-Endnote mit ein – HA!“

Zum Glück ist die Uni nun auch schon seit dem 12.12. vorbei, aber trotz meines sehr wenigen lernens, habe ich KEINEN EINZIGEN SURF-CONTEST MITBEKOMMEN/GESEHEN! Ja, das ist sehr schwach…ach mensch Kelly…hehe 😉 Kann man nichts machen. Dafür bin ich, wie ja schon mal erwähnt, auf Kauai gewesen (hat mir bisher am Besten gefallen), über Thanksgiving auf Big Island (auch sehr schön, aber teilweise doch sehr trocken-schwarze Lava etc) und nach den Klausuren auf Molokai (traumhaft schön, aber nach drei Tagen und den Umständen…). Ich habe schon Delphine, Haie und WALE (ja Jule, ich hab sie gesehen) oh und natürlich Schildkröten gesehen.

Und nun ist bald Weihnachten…die Ersten verlassen nach und nach das Paradies, in dem wir die letzten Monate leben durften und irgendwie will sich das Weihnachtsfeeling bei mir nicht breit machen. Es ist komisch – einerseits kommt man gar nicht dran vorbei (überall Weihnachtsschmuck, die Amis drehen ja gern mal durch, Weihnachtsmusik und zum Teil laufen die Angestellten mit ner Nikolaus-Mütze herum), andererseits ist man hier eben unter Palmen, am Strand, Surfen und es sind tagsüber eigentlich nie weniger als 24 Grad!!!

Achja, das Thema mit dem Wetter…wie weit es in Deutschland in den Nachrichten durchgesickert ist, weiß ich nicht, aber ich kann sagen – juchu, eine richtige amerikanische Naturkatastrophe 😀 Ok, es ist nicht angemessen, es war zeitweise wirklich schlimm. Letzte Woche fing es an zu Regnen…nein, nicht nur Regen, es war ein imenser Sturm! Auf der ganzen Insel waren Straßen, Brücken, Wege einfach weggespült, überflutet und so weiter. Schulen waren über mehre Tage gesperrt, Häuser können erst in einigen Wochen wieder bewohnt werden. Ich habe Bilder gesehen, auf denen ging den Menschen das Wasser bis zur Brust – circa vier Menschen haben ihr Leben gelassen. Am Schlimmsten hat es die Nordseite von Oahu getroffen, wir hier in Waikiki hatten „nur“ überflutete Straßen und obwohl mein Zimmer im 22.Stock liegt, bin ich den ersten Morgen gegen 6Uhr aufgewacht und habe in einem nassen Bett gelegen. Es ist schön, wenn der Balkon über einem nicht richtig dicht ist und über Tage das Wasser in mein Bett tropft – aber mit Töpfen in der Koje schläft es sich auch ganz angenehm. Im Moment hat sich das Wetter beruhigt, es regnet nur noch von Zeit zu Zeit, aber es ist eben nicht der Sonnenschein, den man von Hawai’i erwartet. Man kann sich nur vorstellen, wie ärgerlich das für diejenigen ist, die am Woe nach Hause zurückfliegen und nicht annähernd so braun sind wie vor fünf Wochen noch – hahaha.

Nun gut, ich fange dann mal mit ein paar Bildern von Kauai an…

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Ankunft „The Garden Island“ in Lihue. Die Chaoten v.l. Markus, Conny, Nick, Jenni, Jakob

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Der Kofferraum und erster Stopp – Waimea Canyon

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Nächster Tag – Kanu-Tag

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aber vorher schön zu mäcces 🙂

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Wailua River – viel zu sehen gabs auch…schau da oben!

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Hike zu den Secret Falls – ich hab die Karte!

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Secret Falls – gefühlte Null Grad und eine unheimliche Kraft

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Abends – Stärkung für den nächsten Tag

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Nächster Tag – Wellen am Poipu Beach…

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Kilauea Lighthouse – von Dezember bis März LookOut Pt. für Wale

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Kurz vor Sonnenuntergang, Hanalei Bay

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Nächster Tag – 4 Meilen Off-Road zum Polihale Beach

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Am letzten Abend hat uns dann unser lieber Herr Nachbar in unserem kleinen hübschen Cottage (3 Zi., 2 Bäder, Wohnküche, gr. Veranda)

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frische Kokosnüsse aufgemacht. Wasn Akt! Aber wahnsinnig lecker. Kein Vergleich zu denen, die man in Deutschland kaufen kann. Ja, hier kauft man sich nämlich keine Kokosnüsse, man sammelt sie vom Fußboden auf, schüttelt sie und wenn man hört, das noch Wasser in der Nuss ist, nimmt man sie einfach mit :).

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Das war ein schöner Abschluss…Ich sags mal so – Kauai war die einzige Insel bisher, von der keiner zurück nach Waikiki wollte! Wir haben dann aber auch am nächsten Tag festgestellt, dass wir auf sehr hohem Niveau jammern. Trotzdem, ich muss es hier anmerken, am nächsten Abend haben mich die Touristen, die Lautstärke und die ganzen Verrückten in Waikiki ziemlich fertig gemacht! Wenn man HAWAI’I kennenlernen möchte sollte man nicht in Honolulu wohnen. Man hat auch hier auf Oahu die Möglichkeit den ganzen Trubel mal hinter sich zu lassen, aber eben außerhalb der Hauptstadt. Alles ist so viel lebendiger, grüner, ruhiger…und sehr zu empfehlen sind Trips auf die anderen Inseln – Kauai ist traumhaft! Und eigentlich müsste ich da irgendwann nocheinmal hin, denn ich habe längst nicht alles gesehen, was man gesehen haben sollte – wobei ich dann auch nochmal nach Big Island müsste. Hm, das heißt wohl, dass ich keinen Abschied von Hawai’i nehmen werde…ich komme wieder!

Aber damit ihr auch einen Eindruck von Big Island bekommt, hier nun die Bilder dazu. Big Island ist mit Kauai überhaupt nicht zu vergleichen – die Insel ist fast um das doppelte größer (Oahu und Kauai haben fast die gleiche Fläche) und hier hat man auf dem Berg die Möglichkeit Ski zu fahren und danach dann im Ozean baden zu gehen.

Starten wir mal mit der BI-Truppe (Gruppenbilder sind doch was tolles 😉 )

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Da hätten wir v.l. Markus, Fanny, Nick, Jenni, Ellen, Jakob

Nach der Ankunft erstmal eine JAUSE (Österreichisch, hat uns der Markus beigebracht 🙂 )

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…und wenn man einen 5-er Wagen bucht, dann aber zu 6t ist, muss halt einer in den Kofferraum 🙂

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Es war das Thanksgiving-Wochenende, an dem wir auf Big Island waren. Nick (eigentlich aus Italien) hat im letzten Jahr seine High-School auf Big Island beendet und seine Gastfamilie hat uns prompt zum echten amerikanischen Thanksgiving Dinner eingeladen…das ist Auntie-Liza mit dem Nick

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Es war grandios! Mal eben für 12 Leute ein Thanksgiving Dinner zaubern und dann ist noch sooo viel übrig geblieben…hmmmm, lecker!

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danach ab an den Black Sand Beach und den (wie offensichtlich) aufgedunsenen Bauch wieder loswerden…

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gleich darauf dann ab in den Vulcano National Park (in dem Gebiet stand auch unser kleines Häuschen). Der Vulkan qualmt schon seit hundert Jahren 🙂 ausgebrochen ist der Anfang der 80-er das letzte mal, denk ich 😉

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hier unser kuscheliges Häuschen – mit Ofen, den man brauch man da oben aber auch 😉

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Zweiter Tag, Insel anschauen und schöne Plätze entdecken…

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…aber auch DAS ist Big Island – trockene Lava-Ströme aus der Vergangenheit

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Rainbow-Falls ohne Rainbow, weil keine Sonne 🙂

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Akaka-Falls – offensichtlilch 😉

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Danach dann ab ins Waipio Valley, vom Autovermieter strengstens verboten aufgrund der Steigung – also hin da!

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weiße Autos haben auch selbst Schuld!

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unten angekommen – Flußdurchqueerung – so tief sah es gar nicht aus…

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jetzt ab ins Wasser…

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…die Wellen waren wahnsinnig gewaltig! Hier ein schön getroffenes Bild von Markus

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Abends ging es dann noch völlig erschöpft zu den Lava-Strömen des Kilauea. Man durfte leider nicht so nah ran und weils zu dunkel war, konnten wir auch nicht über die Absperrung gehen, aber dafür habe ich drei Sternschnuppen gesehen 😀

Am nächsten Tag ging es zuerst nach Hilo (eine der zwei größten Städte auf Big Island). Dort haben wir uns bis Mittags die Zeit vertrieben und danach ab auf den Mauna Kea – höchster Berg der Welt (!!!), nach oben zwar „nur“ 4205m, aber unter der Erde hat er eine Tiefenhöhe von circa 5000m. Gefühlte Temperatur war Minus 30 Grad Celsius, wenn man ein halbes Jahr nur Temperaturen von 76 Fahrenheit gewohnt ist, sind 22 Fahrenheit schon ein sehr großer Unterschied. Hier nun die Bilder zum Mauna Kea – nebenbei, der NASA dient er als Übungsplatz für Mondlandungen.

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Am 1.12. hieß es dann wieder ab nach Waikiki…letzte Runde Uni, Klausuren schreiben etc…da es danach ja rein vom Kopf her, wieder eine kleine Erholung brauch, sollte fast selbstverständlich sein 😉

Am 13.12. wollten Ellen und ich dann nach Molokai (Ellen, falls du das hier liest – es tut mir leid, ich kann es nicht für mich behalten 😀 ). Hätte auch alles wunderbar einfach werden können…ja, wenn wir nicht am Abend vorher Feiern gegangen wären! Wir wollten gegen sechs aufstehen, der Flieger sollte morgens gegen 8 Uhr losfliegen, eingeschlafen sind wir gegen sechs. Aufgewacht sind wir circa zwanzig vor acht. Zu Spät – ok! Zack, zack, zack…ab ins Taxi. Optimistisch und betrunken wie wir waren, haben wir fest daran geglaubt es zu schaffen, mit einem Stau auf dem High-Way konnte ja nun keiner rechnen…Angekommen am Flughafen um 9.15 bekamen wir zu lesen, dass der Flieger aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse erst um 9.20 startet – Hoffnung! Leider wollte man uns aber nicht mehr rein lassen…

Dafür haben wir ein Stand-By-Ticket bekommen und durften den ganzen Tag in dem kleinen Flughafengebäude der Interisland-Flüge verbringen. Gesagt wurde uns, dass der Flug um fünf eigentlich voll besetzt ist, wenn wir da also nicht mitfliegen können, müssten wir um 18.30 fliegen. Da der aber auch eher ausgebucht ist, sollten wir uns lieber auf den Flug am nächsten Morgen um 5 Uhr einstellen!!!!!!!! ;(  Gut, dass wir beide Glückskinder sind, wir haben noch jeder einen Platz in der 17Uhr Maschine bekommen.

25 Minuten Flug – Ankunft Molokai. Molokai hat die Fläche von Hamburg, aber es leben nur 6000 Menschen auf dieser Insel. Man kann eine Stunde nach rechts, eine Stunde nach links und 15Minuten nach oben fahren – das ist Molokai 🙂

Diese Insel ist wirklich wunderschön, alles ist saftig Grün. In die eine Richtung hat man irgendwie eine Art von Feldern auf denen Rinder weiden und auf der anderen Seite Strände, Berge, Palmen, Klippen…es ist schon wirklich schön…aber es war im Grunde ein Tag zu lang. Wir hatten alles gesehen und mussten uns irgendwie beschäftigen. Das fällt aber sehr schwer, denn auf Molokai gibt es keine Ampeln, nur einen Ort, ein Restaurant und vier Polizisten – um euch einen Eindruck zu vermitteln, dass es also nichts gibt 😉 . Da das Wetter auch eher bescheiden war, konnte man auch nicht am Strand rumgammeln…und geschlafen haben wir im Auto, weil es nur teure Luxus-Resorts gibt und wir uns das nicht leisten wollten. Hier nun ein paar Bilder

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Ha, das hätt ich ja fast vergessen…das wars auch schon mit den Fotos! In der ganzen Hektik am Morgen hat die Ellen nämlich ihre Kamera vergessen, ich meine Akkus nicht gecheckt (klar, die waren leer) und mein Handy hat auch nach zehn Bildern schlapp gemacht. Das ist sehr schade, aber man behält ja trotzdem alles in Erinnerung 😉

Das waren also die letzten Wochen – ich hoffe, dass es nicht zu viele Bilder auf einmal waren und wenn doch, man kann es sich ja auch einteilen!

 

und das war halloween… November 13, 2008

Filed under: Erlebnisse — witchitaito @ 11:14 pm

…oder doch eher Karneval? Egal, auf alle Fälle sind hier alle möglichen Menschen auf den Straßen herumgelaufen und haben ihre Kostüme zur Schau gestellt – Japaner und Chinesen waren nur mit ihren Kameras unterwegs und wollten mit allen Fotos machen – as usual 😉 Die haben schon alle eine RIESEN MACKE!!!

Hier also ein paar Fotos:

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Liebevoll wurde ich auf den Straßen Waikikis als ‚Love-Child‘ bezeichnet!

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Trupp Nummer eins.

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Ellen als Katze aus der Gosse 😀

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Trupp Nummer zwei.

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Der Vesy ist die Schla… ähm…links 😉 und Olli unter der Maske.

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Markus als Amor – zum knutschen!

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Therese – der wahnsinn!! Sie hat schon bei der 80’s Party einen tierischen Aufwand betrieben – aber hat sich gelohnt!

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Christine als Cruella de Vil.

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Hier haben wir links den Jakob als Casanova 😉 und rechts den Ali als Roboter mit Herz – was er mir in dem Moment geschenkt hat. Konnte ich selbstverständlich nicht annehmen, denn seit Wall-e wissen wir ja, dass auch Roboter ihr Herz brauchen :).

Nach der Party bei den Schweden wären wir mal lieber nicht auf die Straße gegangen…innherhalb kürzester Zeit war man – wenn man Glück hatte – gerad noch in einer Zweier-Gruppe unterwegs. Es war einfach zu voll hier draußen! Der Rest des Abends bestand dann nur noch daraus sich irgendwo wiederzufinden, was selbstverständlich nicht geklappt hat! Ellen und ich haben uns dann gegen halb3 dazu entschieden die Straße zu verlassen, uns bei ihr im Appartment die letzten Liter Wein zu gönnen 😀 und den Abend ausklingen zu lassen.

 

Am kommenden Wochenende komme ich hoffentlich dazu meinen Eintrag zum Trip auf die Nachbarinsel KAUAI zu posten! So viel vorweg – it was amazing! 🙂

Hier noch ein kurzer Zeitplan, damit sich keiner wundert, warum ich mich zu gewissen Zeiten/Tagen nicht melde: Trip nach Big Island über Thanksgiving (27.11. bis 01.12.) mit Jakob, Ellen, Nic, Markus und Fanny. Trip nach Molokai direkt nach den Final Exams (13.12. bis 16.12.) mit Ellen. Weitere Trips sind geplant, werden aber erst veröffentlicht, wenn gebucht wurde 😉

 

ALOHA, MAHALO und gute Nacht!