Jenni’s Weblog

Leben im Paradies

Da ging das Jahr zu Ende… Januar 1, 2009

Filed under: Erlebnisse — witchitaito @ 9:53 pm

Frohes neues Jahr 2009!

… Und wenn es so weiter geht, wie es angefangen hat, wird es ein schönes Jahr 2009 – Einzelheiten gibts dann per Nachfrage 😉

Beendet habe ich das Jahr mit jeder Menge Walen, Delphinen, Schildkröten und Alkohol – aber das gehört ja auch irgendwie dazu!  Papa, zu deinem Geburtstag hab ich mir mal was gegönnt und bin zum Shark-Cage-Diven gefahren. Wenn ich ganz ehrlich bin…ja ok, schön es mal gemacht zu haben, aber ganz ehrlich…LANGWEILIG! Man ist in so einem Käfig, wie man es evtl schon mal im TV gesehen hat, aber die Viecher sind ja soo lahm! Mir hätte es richtig gut gefallen, wenn die mal ein wenig Aggressivität an den Tag gelegt und den Käfig angegriffen hätten. Naja, zu meiner Entschädigung muss ich sagen, dass Haie so aus der Nähe doch recht eklig und fies aussehen…

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Aber mein Gott, es war schon auch witzig…

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Nach dem Shark Cage Diven gings dann ab auf die Spuren der LOST-Dreharbeiten…unser Pech, dass genau an dem Tag in Downtown gedreht wurde! Aber was solls, am LOST-Strand gabs zwar nicht so viel zu sehen, weil das Camp abgesperrt und von Securities bewacht wurde, aber im „Camp der Anderen“ konnten wir herumlaufen und Fotos machen.

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Ein paar Tage später war dann schon Weihnachten…wir haben gemütlich zusammen gesessen, gegessen und uns kuriose Geschenke überreicht 🙂 Aber alles in allem war es ein schöner Abend. Zum Essen gab es Steaks ohne Ende, Gemüse, Kartoffelbrei und braune Sauce :). Fast wie zu Hause! Und das Beste – als Koch darf man sich zuerst auffüllen – DANKE!!!

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und Ja, ich bin auch beim Wichteln aufgeregt und freu mich einfach über das Geschenke-auspacken 😉

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Zwischen Weihnachten und Silvester liegen ja bekanntlich noch ein paar wenige Tage und an denen habe ich einfach mal nicht viel getan…

Wie weit es in Deutschland durchgesickert ist, weiß ich nicht, aber wir hatten hier auf der Insel am 26.12. einen Stromausfall, der hier auf Hawaii sicher Geschichte schreiben wird… Gegen 18.30 gingen auf einmal in ganz Waikiki die Lichter aus. Komplett! Es  gab kein Unwetter, kein Regen, kein Erdbeben…es hat ein paar mal heftigst geblitzt – aber ohne jeglichen Donner – und aufeinmal gingen die Lichter aus! Zu dem Zeitpunkt saßen wir gerad zu sechs in meinem Zimmer im 22. Stock, weil Oli und Bene zum Airport gebracht werden mussten…Ja, da kommt dann ein wenig Panik auf, weil es von hier mit ZwischenLandung nach Sydney ging – man weiß ja nicht, was fürn Ausmaß dieser Stromausfall tatsächlich hat.

Nun gut, mal eben schnell 22. Stockwerke hinunterlaufen, ab ins Auto und – das habe ich nicht gedacht – der Verkehr auf den großen Kreuzungen lief reibungslos! Auf dem Highway haben wir dann erst gemerkt, dass es nicht nur Waikiki betraf, sondern ganz Honolulu, inklusive Berge. Im Radio lief eine Sendung in der die Leute anrufen konnten, erzählt haben wo sie wohnen und ob sie Licht haben oder nciht – ok, auf ganz Oahu gab es zwei kleine Orte, an denen es noch Strom zu haben schien. Die Moderatoren haben die Hörer aufgefordert das Haus am Besten nicht mehr zu verlassen, weil man ja nicht weiß, was noch passiert und wenn man draußen herumläuft ist es doch recht gefährlich, weil man in der Dunkelheit übersehen und überfahren werden könnte…Da sich der zukünftige Präsident Obama noch immer hier auf der Insel aufhält, kommt ein guter Amerikaner natürlich nicht drumherum sich um den Präsidenten zu sorgen, beim Radio anzurufen und sich nach dem Wohlergehen zu erkundigen – als wenn die Radiostation diejenige ist, welche weiß, was mit dem Obama ist..?! Naja 😉

Oli und Bene sind dann irgendwann nach Drei Uhr Nachts erst geflogen…aber angekommen ja in jedem Fall, halt nur ein wenig später! So lang haben wir selbstverständlich nicht gewartet…Sorry Jungs 🙂 aber was kann man machen, wenn man keinen Strom hat? Richtig, bevor das Bier im Kühlschrank warm wird, muss es getrunken werden und weil Katja ganz besonders viel Bier im Kühlschrank hatte, haben wir es uns bei ihr im Dunkeln gemütlich gemacht. Wenn man keinen Strom mehr hat, merkt man erst, was alles daran hängt und schlecht ist auch, wenn man den ganzen Tag nicht gegessen hat – und nirgends ist etwas zu essen zu bekommen…AAAHhhhh…eine einzige Möglichkeit hatten wir dann aber doch, gegen Mitternacht sind wir (fast zu geschwächt uns zu bewegen vor Hunger) an einen Shrimp-Wagen gefahren. Wir wissen nicht wie und in dem Moment war es auch völlig egal, aber dieser kleine LKW hatte Strom um uns und ein paar andere Hungrige mit Nahrung zu versorgen! 🙂 Mahalo! Danach sind wir dann zu mir auf den Balkon und mein Nachbar hat irgendwann um vier Uhr morgens rüber geschrien, wir sollen endlich ruhig sein – und sich sicher auch gefragt, warum ganz Oahu keinen Strom hat, seine doofe Nachbarin aber auf dem Balkon laut Musik hören kann 😀 ooppss 🙂

Tja, man kann halt nicht alles haben, entweder Strom oder eine gute Nachtruhe, Herr Nachbar 🙂

Bilder von Silvester werden noch nachgereicht, ich habe jetzt Hunger und muss mal einen Snack essen!

 

FROHES NEUES JAHR!!!

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6 Responses to “Da ging das Jahr zu Ende…”

  1. Mama Says:

    Schon mal was von einem Notstromaggregat gehört mein Kind? Wird mit Benzin betrieben. Ältere Modelle machen aber ziemlich viel Lärm!! Denke mal, war Euch bei Eurem Mordshunger aber auch egal :-)!!! Hab Dich lieb, Ma.

  2. Jule Says:

    sach mal, das bild da oben… aber ein höschen hast du da schon an, ja?? 😉

    p.s. könntest übrigens ruhig auf meine sms antworten, du sackgesicht! 🙂

  3. Heike u. Martin Says:

    Hallo Jenny,

    erst einmal wünschen wir Dir ein schönes und erfolgreiches Jahr 2009

    Wir haben uns lange nicht mehr gemeldet hatten auch kaum Zeit deine Seite zu verfolgen.
    Dies haben wir nun zwischen den Feiertagen nachgeholt, auch unsere Mails die wir bekommen haben
    werden erst jetzt von uns beantwortet.

    Wir möchten uns bei Dir für die Recherchen bezüglich der Unterkünfte herzlich bedanken. Leider müssen wir Dir mitteilen,
    das wir nicht kommen werden. Das hat verschiedene Gründe, die wir Dir erläutern, wenn Du wieder in Kiel bist.
    Vielleicht hast Du in dieser knapp bemessenen Zeit in der Du noch im Norden verweilst bevor Du nach München gehst Zeit und Lust
    Dich mit uns zu treffen.

    Wir befürchten das Du all denen die Dich liebhaben und die Deine Webloog verfolgt haben tausende Fragen beantworten mußt und Du
    höchstwahrscheinlich keine Zeit für uns haben wirst.
    Solltest Du noch keine Fahrgelegenheit um von Hamburg nach Kiel zu kommen, gefunden haben, können wir Dich fahren vorausgesetzt Du landest
    am Wochenende in Hamburg. Laut Flugdaten kommst Du am Samstag in Hamburg an.

    Wir würden uns freuen wenn Du uns mitteilst wann und vor allen die Deine Maschine in Hamburg landet damit wir Dich wenigstens in Deiner Heimat begrüßen.

    So liebe Jenny wir haben Deine Berichte verschlungen und haben die Bilder die Du gemacht hast mit Fernweh betrachtet. Eines ist uns aufgefallen, daß Studium
    war nur Mittel zum Zweck. Wir wissen nicht, wenn man zum 1. Halbjahressemester dort studiert es auch so viele Anlässe zum Feiern gibt. Nach dem Webloog
    wurde mindestens zwei mal im Monat ein Ereignis gefeiert. Wie man da noch zum Studium kommen soll ist uns schleierhaft.
    Wir freuen uns mit Dir das Du trotz dieser schwierigen Bedingungen das Studium bestanden hat und gratulieren Dir recht herzlich. Bestanden ist bestanden wie auch
    immer. In 10 Jahren fragt eh keiner mehr danach.

    Die Feiertage hast Du ja gut überstanden, wir haben seit dem 24.12. bis zum 05.01. frei gehabt. Heiligabend haben wir es uns unter unserer kleinen Tanne bei
    einem Glas Rotwein gemütlich gemacht. Am 1. Weihnachtsfeiertag waren wir mit Heikes Familie essen in einem Brasilianischen Steakhaus und am 2. Weihnachts-
    feiertag waren wir bei uns in der Nähe gutbürgerlich essen in einem Gebäude das 1780 erbaut wurde und altertümlich hergerichtet ist. Am Samstag (für Martin der
    3. Weihnachtsfeiertag) haben wir uns mit Nachbarn die eigentlich nur zum Bratapfelessen kamen die Kante gegeben. Es schmeckte gut und die Zeit verging im
    Fluge. Sie kamen am frühen Nachmittag und gingen am frühen morgen. Als Martin gegen mittag wieder zu sich kam musste er mit bedauern feststellen das die
    am Vortag noch volle Kiste Bier leer war und das am Sonntag wo sein bester Freund aus München sich angekündigt hatte. Zum Glück haben wir ja einen gut
    gefüllten Weinkeller. So wurde eben weiter mit Wein gefeiert. Zum Glück haben in Hamburg die Weihnachtsmärkte bis Silvester geöffnet wo sich Thomas und Martin
    sich noch die ein und andere Feuerzangenbowle abgeholt haben. Silvester haben wir in einer kleinen gemütliche Runde bei Freunden verbracht.
    Wie jedes Jahr wurde bei uns in der Straße ein Neujahrsumtrunk abgehalten.

    So Jenny nun weißt Du auch wie wir über die freien Tage gekommen sind. Wir hoffen das Du nicht allzu traurig bist das all deine Studiumkollegen schon abgereist sind
    und wir nicht kommen können.

    Genieße Deine letzten Tage im sonnigen Paradies. Hier bei uns haben Sie für die kommende Woche bis zu -20 °C angesagt und Blitzeis. Bei deinem Vater unten im
    Süden sind diese Temparaturen schon seit Weihnachten brrrrrr.. ist uns kalt.

    Liebe Grüße

    Heike u. Martin

  4. witchitaito Says:

    hahaha, jule, du hast recht, das sieht ja unmöglich aus 😉
    aber ja, ich habe eine hose an!

  5. Petra Martin Says:

    hallo jenni,
    ein frohes neues jahr wünsch ich dir. die neuen bilder sind toll hab jetzt ne stunde gestaunt was du so alles erlebst da. einem hai so nah zu sein erlebt ja nicht jeder und überhaupt das erlebnis hawaii trägst du für immer in deinem herzen ich bin gar nicht neidisch nein. naja vieleicht ein bisschen.
    zu deinen praktikum bei galileo gratuliere ich dir es ist ne geile sendung.
    jetzt sind es nur noch vier wochen dann bist du wieder da ich freu mich schon dich zu sehen und bin gespannt was du so alles zu erzählen hast.

    hadili gruß pedi

  6. Papa Says:

    alles ist vergänglich, nur die Erinnerungen bleiben, schön das Du uns auf Deine Reise mitgenommen hast.
    Melde Dich Dich wenn Du wieder da bist ich freue mich, Dein Vati


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